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Hier finden Sie Informationen und Hintergrundwissen.

Wir möchten Ihnen gerne die Gelegenheit bieten, sich nicht nur oberflächlich mit unseren Produkten vertraut zu machen. Gerne lassen wir Sie an unserem Wissen teilhaben und klären unbekannte Begriffe.

 


 

A
Allgemeines zu Videowänden
Auflösungen

  J  

S

Sichtwinkel
SMD

B
Betrachtungsabstand
Bildaufbaurate
Bildwiederholrate
Blickwinkel
Brillanz

  K
Kalibrierung
  T
Tipps zu Genehmigungen
C
COB
  L
LEDs
  U

D
Digital Signage 
DIP

  M
Mobile Lösungen
 

V
Videowand
Videowand allgemien
Virtuelle Pixel

E   N
Narrowcasting
  W

F
Farbtemperatur

  O   X
G
Grauskala
  P
P - Begriffserklärung
PFC-Energieversorgung
Pixel
Pixel Pitch
Pixelabstand
 
  Y
H
Helligkeit
 
  Q   Z
I
IP-Schutzklassen
  R
Rechtsberatung
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

   

Auflösungen

Wir unterteilen LED-Videowalls in vier Kategorien.
Hierbei bestimmt das Format und die maximale Auflösung der LED-Wand in welche Kategorie wir sie einstufen.

  1. Info

    LED-Wände der Kategorie "Info" haben in der Regel eine Auflösung, die unter der Qualität eines normalen TV-Bildes liegt. Das bedeutet, dass detailreiche Bilder oder Videos, sowie kleine Texte schlecht oder gar nicht dargestellt werden können. Diese LED-Walls eignen sich zur Darstellung großer Buchstaben und Laufschriften. Ein Beispiel hierfür wäre zum Beispiel die Bandenwerbung in einem Stadion.

     
  2. Video

    LED-Wände der Kategorie "Video" verfügen über eine Bildqualität, die etwa einem TV-Bild entspricht. Sie können Videos und auch Texte in guter Qualität darstellen. Vereinfacht kann man sagen, dass aus genügend Entfernung eine Videowall des Typs "Video" genauso aussieht, als wenn man ein normales (nicht HD) Fernsehbild hat.

     
  3. Plakat

    LED-Walls der Kategorie "Plakat" können selbstverständlich auch Videos in hoher Qualität abspielen. Hier ist die Bildqualität vergleichbar mit einem HD-TV-Bild. Es lassen sich aber auch kleinere Schriften gut darstellen. Dies ist dann erforderlich, wenn man zum Beispiel eine Werbung oder Informationen darstellen möchte, für die man sonst ein Plakat gedruckt hätte.

     
  4. Präsentation

    Videowalls der Kategorie "Präsentation" haben die höchste Auflösung und können durchaus im Bereich von Full-HD oder darüber liegen. Auf diesen LED-Wänden kann so gut wie alles perfekt dargestellt werden. Die Videos übertreffen in den meisten Fällen sogar die Qualität guter Kinos. Oft werden sie jedoch in Konferenzräumen oder Studios eingesetzt. Hier zeigen sie dann oft PowerPoint Präsentationen mit sehr kleinen Zahlen und Buchstaben. Nicht selten sind in solchen Präsentationen Auszüge aus Excel-Tabellen enthalten. Diese haben extrem kleine Schriften und feine Linien. Um solche Informationen sauber darzustellen benötigt man sehr hohe Auflösungen.
   

Betrachtungsabstand

Jede Videowall hat einen idealen Betrachtungsabstand.

Dieser ist unter anderem von der Größe der Videowand abhängig. Jeder kennt den Effekt, wenn man im Kino zu nah an der Leinwand sitzt. In der ersten Reihe hat man oft Probleme das gesamte Bild wahrzunehmen. Digitale Bilder bestehen aber auch immer aus einzelnen Bildpunkten. Das ist vergleichbar mit einem Mosaik. Bei LED-Wänden wird jeder Punkt durch jeweils eine LED dargestellt. Diese LEDs können unterschiedliche Größen und Abstände zueinander haben. Kommt man zu nah an die LED-Wand heran, so sieht man nicht mehr das Gesamtbild, sondern die einzelnen LEDs.

Je größer der Abstand zwischen den LEDs (Pixel Pitch), desto größer sollte auch der Betrachtungsabstand sein. Bei den von uns angegebenen Werten handelt es sich um Empfehlungen. Der Mindestabstand gibt an wie weit der Betrachter mindestens entfernt sein sollte, um das gesamte Bild gut erkennen zu können. Der Maximalabstand sagt wie weit man weg sein muss, um die Wand noch gut erkennen zu können. Natürlich ist das auch immer eine relativ subjektive Einschätzung und nicht zuletzt von der Sehkraft des Betrachters abhängig.

   

Bildaufbaurate

Die Bildaufbaurate dient zur Simulierung einer Videowall mit feinen Farb- und Graustufenübergängen durch sehr kurze Bildfolgen. Mithilfe eines Prozessors wird das Ein- und Ausschalten der einzelnen Dioden (im Takt von Nanosekunden) gesteuert. Das menschliche Gehirn nimmt dies als einen fließenden Verlauf wahr.

Einheit: Hertz bzw. Megahertz (Hz / MHz)

   

Bildwiederholrate

Die Bildwiederholrate bezeichnet die Anzahl der angezeigten einzelnen Bilder pro Sekunde.

   

Blickwinkel / Sichtwinkel

Ebenso wie der Betrachtungsabstand, der Blickwinkels (Sichtwinkel) berücksichtigt werden. In Stadien haben Videowände einen Blickwinkel zwischen 120° und 160°. Für Zuschauer außerhalb dieses Winkels, wird das Bild nicht mehr optimal dargestellt und wirkt verzerrt.

   

COB-LED

Mit der Chip-on-Board-Technologie (COB) werden die LED-Chips direkt auf einer Aluminium-Platine befestigt. Durch den guten Wärmeübergang können somit viele Chips auf engstem Raum angebracht werden und enorme Lichtströme erzeugen. Ebenso sind sie sehr flach und dadurch sehr platzsparend.

   

Digital Signage

Der Begriff Digital Signage bedeutet wörtlich übersetzt "Digitale Beschilderung" und umschreibt den Einsatz digitaler Medieninhalte bei Werbe und Informationssystemen. Zum Beispiel elektronische Plakate, Verkehrsschilder, Werbung in Geschäften (Instore Marketing), digitale Türbeschilderung oder auch Großbildprojektionen.

   

DIP

Die DIP-LEDs sind derzeit die bekanntesten. Am häufigsten verwendet werden DIPs mit 0,06 Watt. DIP-LEDs haben eine schnellere Lumenabnahme als die neueren Generationen.

nach 2.000 Stunden = ca. 15% Lumenabnahme
nach 3.500 Stunden = ca. 20% Lumenabnahme

theoretische Lebensdauer:  > 50.000 Stunden
tatsächliche Lebensdauer: 10.000 – 15.000 Stunden

   

Farbtemperatur

Die Farbtemperatur (oder auch Lichtstimmung) ist ein Maß zur Bestimmung des jeweiligen Farbeindrucks einer Lichtquelle und wird in Kelvin angegeben. Weißes Licht kann rötlich-gelb (warmweiß) oder bläulich-weiß (tageslichtweiß) wirken. Mit hohem Rotanteil wirkt weißes Licht wärmer und etwas dunkler. Mit hohem Blauanteil allerdings kühler und um einiges heller.

Folgende Richtwerte verschaffen eine Orientierung:

Warmweiß (<3.300 K - hoher Rotanteil)                 wohnlich / gemütlich
Neutralweiß (3.300 bis 5.300 K)                            anregend
Tageslichtweiß (>5.300 K - hoher Blauanteil)        konzentrations- und leistungssteigernd

Wohnzimmer / Schlafzimmer                              ca. 2.700 K

Küche / Bad                                                           ca. 3.000 K
Büroräume                                                             ca. 4.000 K
Industrie                                                                ca. 6.500 K
Spezialisten (z.B. Fotografen)                               ca. 8.000 K

   

Grauskala

Mit Grauskala (Graureihe) beschreibt man die visuell in gleichen Abständen gestuften Grautöne zwischen Schwarz und Weiß. Diese unterscheiden sich nur durch die Abstufung der Farbhelligkeit.

   

Helligkeit / Brillanz

Hiermit wird ganz einfach die Helligkeit eines LED-Systems angegeben.

Einheit: NIT
EU Einheit: cd/m² (Candela pro Quadratmeter)

Im Outdoor-Bereich sind gute 5.000 NIT üblich, da durch Witterungsverhältnisse die Sicht auf eine Videowand sonst erschwert wird. Derzeit sind sogar bis zu 9.000 NIT möglich.

   

IP-Schutzklassen

IP20

2 - Schutz gegen feste Objekte von mehr als 12,55 mm Durchmesser
0 - Kein Schutz vor Wasser


IP21

2 - Schutz gegen feste Objekte von mehr als 12,55 mm Durchmesser
1 - Schutz gegen fallendes Tropfwasser


IP40

4 - Schutz gegen feste Objekte von mehr als 1,0 mm Durchmesser
0 - Kein Schutz vor Wasser


IP43

4 - Schutz gegen feste Objekte von mehr als 1,0 mm Durchmesser
3 - Schutz gegen Sprühwasser


IP54

5 - Staubschutz
4 - Schutz gegen Spritzwasser


IP65

6 - Staubdicht
5 - Schutz gegen Strahlwasser

   

Kalibrierung

Wenn man Videowände aus einzelnen Modulen zusammensetzt so müssen diese sowohl farblich, als auch in der Helligkeit aufeinander abgestimmt sein. Dies gilt für Bildschirmwände und auch für LED-Wände aus einzelnen Panels. Sowohl Bildschirme als auch LEDs verlieren im Laufe der Zeit etwas an Helligkeit. Außerdem sind unterschiedliche Chargen nicht identisch. Dies führt meist dann zu Problemen, wenn man einzelne Displays oder Panels austauscht oder nachkauft.

Tauscht man also innerhalb einer Videowand ein einzelnes Display aus, so muss dies in der Regel nachkalibriert werden. Hierzu gibt es unterschiedliche Ansätze. Währen man bei Bildschirmwänden oft jedes Gerät einzeln mit einem Spektrophotometer und entsprechender Kalibrierungssoftware einmisst, so wird bei der Kalibrierung von LED-Videowalls oft eine Kamera eingesetzt. Eine manuelle Anpassung ist in der Regel auch möglich, liefert aber nicht so gute Ergebnisse und man wird die Unterschiede der einzelnen Geräte sehen.

Will man die Kalibrierung professionell und beispielsweise Studio-tauglich machen, so sollte man eigene ICC Farbprofile für jedes Gerät erstellen. Dies setzt jedoch entsprechendes Equipment und Erfahrung voraus.

Wir bieten für fast alle Geräte und Module eine Nachkalibrierung an. 

   

LEDs (Leuchtdioden) 

LEDs (engl. Light Emitting Diode) sind Leuchtdioden.

Sie besitzen eine geringere Stromaufnahme als herkömmliche Glühbirnen und eine längere Lebensdauer. Hat eine LED nicht die höchste Qualität, so leidet die gesamte Qualität einer Videowand.

   

Mobile Lösungen

Neben fest installierten Videowänden werden – besonders in der Vermietung – mobile Geräte angeboten, um den Standort bei Bedarf leicht wechseln zu können.

   

Narrowcasting

Im Internet bezeichnet Narrowcasting Angebote, die besonders präzise auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten sind.

   

PFC-Energieversorgung (Leistungsfaktorkorrekturfilter, ENG: Power Factor Correction / Power Factor Compensation)

Ein aktiver oder passiver Leistungsfaktorkorrekturfilter ist eine elektrische/elektronische Schaltung, welche den Leistungsfaktor erhöht, damit dieser in einem gesetzlich vorgegebenen Bereich bleibt. Einsatzbereiche: Elektronische Verbraucher mit Schaltnetzteilen, die an die öffentlichen Stromnetze angeschlossen sind.

     

Pixel

Pixel sind die kleinste Einheit zur Definition eines Bildpunktes. Eine Einheit (Pixel) besteht jeweils aus 3 LEDs in den Grundfarben Rot, Gelb und Blau (RGB). Je höher die Anzahl der Pixel, umso qualitativ höher ist die daraus erfolgende Bildauflösung einer Videowand.

   

Pixel Pitch / Pixelabstand (P)

Aus dem Pixelabstand (Pixel Pitch) ergibt sich die Auflösung einer Videowand. Der Abstand entsteht aus der Entfernung vom Mittelpunkt der einen Diode zum Mittelpunkt der nächsten, benachbarten Diode. Dieser Abstand hat zurzeit eine Bandbreite von ca. 1,50 mm bis zu 25,00 mm. Je kleiner der Abstand der einzelnen LEDs zueinander, desto höher und qualitativer die Auflösung und umso feiner das Bild.

Hier findest Du eine PDF-Datei mit weiteren Erklärungen und Bildern.
 

Pixel_Pitch_Darstellung_00

 

 

 _________ P4 _________________ P7 ________________ P10 _______________ P12 ______________ P18 ___________

Wiki-Pitch-Darstellung

   

SMD

SMD-LEDs bestehen aus jeweils 3 Dioden, welche per Oberflächenmontage gemeinsam auf einer Platine in einem Gehäuse verlötet sind. Herkömmliche Dioden werden hingegen mit Drähten jeweils einzeln auf die Platine gesteckt.

Die SMDs ermöglichen einen kleineren Pixelabstand und somit erhält man eine hohe Bildqualität. Dies ist vor allem gut für Indoor-Geräte, denn da ist der Betrachtungsabstand geringer.

Durch stete Weiterentwicklung in Helligkeit und Haltbarkeit finden SMDs auch immer mehr im Freien (Outdoor) Verwendung.

Am meisten verwendet:

- 5050 SMD
- 3028 SMD

SMDs besitzen eine bessere Wärmeleitung, sowie auch eine höhere Lichtleistung (hoher Lumenfluss). Somit haben sie eine längere Gesamtlebensdauer – von ca. 50.000 Stunden (niedrige Lumenabnahme) – als die DIP-LEDs.

     

Videowand

Eine Videowand (oder auch Videowall, LED-Wand, LED-Wall, LED Anzeigetafel, ect.) ist nichts anderes, als eine digitale, große Anzeigefläche zur Darstellung von Video- und Bildmaterial.

Videowände können vielfältig eingesetzt werden. Als Bandenwerbung in Sportstadien, digitale Plakatwände, oder auch zu Präsentationszwecken auf Messen und anderen Veranstaltungen.

Sie bilden sich entweder zusammen aus mehreren Displays (mit geringer Stegbreite), oder aus einzelnen Panels (nahtloser Übergang ohne Zwischenraum). In jedem Fall ist die Größe der gesamten Videowand abhängig von der Größe der einzelnen Displays und Panels und sie können individuell, ganz nach Belieben angeordnet werden.

Beim Verwendungszweck wird zwischen Indoor und Outdoor unterschieden.

Indoor: Sichtabstand geringer – feinere Auflösung ist von Vorteil
Outdoor: Allwettertauglichkeit – Helligkeit und Kontrastverhalten wichtig

     

Virtuelle Pixel

Mithilfe virtueller Pixel lässt sich bei größerem Pixelabstand eine viel feinere Bilddarstellung erreichen. Durch die Software-Steuerung wird das Bild auf Grundlage von 4 LEDs pro Pixel (anstatt 3 LEDs) berechnet – mit einer zusätzlichen roten Diode. Somit entstehen virtuelle Pixel (keine physisch existierenden).